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Öffentliche Stellenausschreibung

Akademische Mitarbeiterin/Akademischer Mitarbeiter (w/m/d) (PostDoc)


Jung, modern, forschungsorientiert: Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert. An der größten Hochschule Brandenburgs forschen und lehren national wie international renommierte Wissenschaftler*innen. Die Universität Potsdam ist drittmittelstark, überzeugt durch ihre Leistungen im Technologie- und Wissenstransfer und verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung. Mit rund 20.000 Studierenden auf drei Standorte verteilt – Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm – ist die Universität Potsdam ein herausragender Wirtschaftsfaktor und Entwicklungsmotor für die Region. Sie hat ca. 2.750 Beschäftigte und ist eine der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.
An der Universität Potsdam, Philosophische Fakultät ist im Rahmen des gemeinsam mit der Fachhochschule Potsdam und der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf von der VolkswagenStiftung geförderten Forschungskollegs „SENSING: Zum Wissen sensibler Medien“ möglichst zum 01.10.2018 eine Stelle als

Akademische Mitarbeiterin/Akademischer Mitarbeiter (w/m/d)
(PostDoc) Kenn-Nr. 259/2018


mit 40 Wochenstunden (100 %) befristet für 4 Jahre zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum TV-Länder. Die Befristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG).

Über das Forschungskolleg:
Sensoren verleihen Dingen und Maschinen die Fähigkeit zu „empfinden“, zu „spüren“, also – zu erfassen und zu ermessen. Durch ihre Implementierung in Smartphones, ebooks, Ausstellungen, VR-Environments, Autos, Kleidung, Haushaltstechnologien etc. scheinen Medien und Alltagsgegenstände heute in wachsendem Maße mit einem „technischen Empfindungsvermögen“ aufgeladen. Durch ihre Verbreitung entwickeln sich Mediendispositive, Städte und Umgebungen insgesamt zu sensorischen Netzwerken. Verschiedenartige Interfaces ermöglichen Interaktionen zwischen Menschen und smarten Medien/Dingen/Umgebungen, ergänzt, unterstützt oder kontrolliert durch die autonome Interaktion sensorischer Maschinen. Dabei wird auch die menschliche Sinneswahrnehmung zunehmend technisch erfasst, gesteuert und erweitert, etwa durch Eyetracking, Bewegungs- und Bildsensoren oder Verfahren der Emotionserkennung.
Das Forschungskolleg SENSING: Zum Wissen sensibler Medien führt zu diesem Themenkomplex eine Gruppe von sieben Promovierenden zusammen, die zentrale Fragen computertechnisch-vernetzter Sensorik und deren Verhältnis zum menschlichen Wahrnehmen und Fühlen erforschen. Das Forschungskolleg ist dabei zugleich auf theoretische
Fragestellungen der Medienwissenschaft als auch auf aktuelle Praxis- und Arbeitsfelder ausgerichtet. Im Rahmen der vierjährigen Laufzeit des Kollegs arbeiten die Kollegiat*innen bis zu 12 Monate mit einschlägigen Praxispartnern im Raum Berlin-Brandenburg zusammen, um über die Verschränkung von Theorie und Praxis Fragestellung und Argumentation zu überprüfen.

Aufgaben:
Der*die Stelleninhaber*in koordiniert die Tätigkeiten des Forschungskollegs. Dazu gehört die Unterstützung und Betreuung der sieben Doktorand*innen, die Organisation von unterschiedlichen Veranstaltungen des Kollegs, Tätigkeiten der Kommunikation sowie die Vorbereitung von Publikationen und Vorträgen. Dem*der Koordinator*in wird im Rahmen der Stelle Zeit für die eigene Qualifikation gewährleistet. Die Tätigkeiten werden in engem Austausch mit den Professor*innen des Forschungskollegs geschehen.

Einstellungsvoraussetzungen
• abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium sowie abgeschlossene Promotion in den Medien-, Kultur-, Kunstwissenschaften oder vergleichbarer Felder
• gute Kenntnisse im Feld der medienwissenschaftlichen Forschung; Forschungsinteressen und Publikationen im Themenfeld des Forschungskollegs sind wünschenswert
• Teamfähigkeit und die Fähigkeit eigenverantwortlich und selbstständig zu arbeiten
• sehr gute Englischkenntnisse in Sprache und Schrift
• Erfahrung mit Forschungs- bzw. Graduiertenkollegs sind wünschenswert
Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung. Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerber*innen bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Die Bewerbungen (Lebenslauf, Abschlusszeugnis, Motivationsschreiben, Projekt- skizze des eigenen Forschungsvorhabens (max. 5 Seiten)) sind in elektronischer Form (eine PDF-Datei) bis zum 15.07.2018 an die Sprecherin des Kollegs, Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Universität Potsdam, zu richten: stephanie.rymarowicz@uni- potsdam.de.
Die Auswahlgespräche sollen am 22.08.2018 stattfinden.