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20. – 21.6. 14.00 – 14.00 Uhr


SENSING - Fragmentierte Zonen des Übergangs

Ort
Fachhochschule Potsdam
Haus D/Hörsaal
Kiepenheuerallee 5
14469 Potsdam


Symposium des Forschungskollegs „SENSING: Zum Wissen sensibler Medien“

Wahrnehmen, Erfahren, Wissen, Bedeutung und Verhalten werden heute mehr und mehr über sensorische Medien bestimmt. Der Begriff „Sensing“ umreißt die daraus resultierenden Geflechte aus humanem und technischem Erfassen und Empfinden, deren Wechselwirkungen, Übertragungen und Übergänge. Sensing steht daher auch für eine Neubewertung von Kategorien wie Fühlen, Agentialität und Bewusstsein sowie Mensch, Medium und Maschine. Das erste Symposium des Forschungskollegs stellt die Frage nach fragmentierten Übergangszonen in den Mittelpunkt: Welche Verbindungen, Verschaltungen, Kopplungen lassen sich ausmachen? Wo entstehen Unterbrechungen, Fehlschlüsse und Beschränkungen entstehen? Welche neuen Wahrnehmungsweisen eröffnen sich und welches spezifische Wissen wird dabei erzeugt?

Programm


DONNERSTAG, 20.06.2019

14.00–14.30
Begrüßung und Einführung
durch Marie-Luise Angerer (Sprecherin des Forschungskollegs SENSING), Robert Seckler (Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Potsdam), Eva Schmitt-Rodermund (Präsidentin der Fachhochschule Potsdam) und Jens Eder (Vizepräsident für Forschung und Transfer der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF)

14.30–15.15
„Technosensorische Praktiken des Hörens“
Beate Ochsner (Universität Konstanz)

15.15–16.00
„Tasten, Riechen, Schmecken: Modalitäten des Ambienten“
Stefan Rieger (Ruhr-Universität Bochum)

16.00–16.15
Kaffeepause


16.15–17.00
„Patterns that Perpetuate: Sensors, Tracking and Unquantified Selves“
Chris Salter (Concordia University/Hexagram/Milieux Institute for Arts, Culture and Technology)

17.00–17.45
„Der ultrahaptische Raum. Körperhafte Erfahrungen in Virtual-Reality-Szenarien“
Carolin Höfler (TH Köln)

17.45–18.15
Gemeinsame Diskussion


FREITAG, 21.06.2019

10.00–10.45
„Intraface. Texturen eines be-greifbar Technischen“
Léa Perraudin (Universität zu Köln)

10.45–11.30
„Sensor/Algorithmen – Zu den environments autonomer Fahrzeuge“
Florian Sprenger (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

11.30–11.45
Kaffeepause


11.45–13.00
Gemeinsame Abschlussdiskussion

13.00–14.00
Mittagessen und Ausklang