Oktober 2017

in medias res - Medien - Terror - Extremismus
Datum und Uhrzeit: 19.10.2017, 18.00
Ort:
Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum Potsdam
EG Veranstaltungssaal
Am Kanal 47
14467 Potsdam


Ob die heutigen Anschläge des IS oder die Attacken der RAF vor 40 Jahren – stets wird Terrorismus durch Medien begleitet und durch ihre Logiken beeinflusst. Medien berichten über extremistische Attentate und Bedrohungen, nicht selten sensationsheischend oder irreführend wie im Fall der NSU-Morde. Terroristen und Extremisten nutzen aber auch selbst Medien, um Aufmerksamkeit zu erlangen, Schrecken zu verbreiten, Gegner zu provozieren, die Wirkmächtigkeit ihrer Taten zu verstärken, Sympathisanten zu werben und sich zu organisieren. Über dieses vielschichtige Zusammenspiel von „Medien-Terror-Extremismus“ diskutieren drei ausgewiesene Fachleute am 19. Oktober 2017 in der Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum Potsdam. Diana Rieger (Universität Mannheim) und Bernd Zywietz (Universität Mainz) bieten eine medienwissenschaftliche Analyse extremistischer Aktivitäten, aber auch möglicher Gegenmaßnahmen: Bernd Zywietz forscht seit längerem zu Dschihadimus im Internet, Diana Rieger beschäftigt sich mit Counter-Narratives und medialen Strategien, um terroristische Propaganda zu entkräften. Rainer Grieger, Präsident der Fachhochschule der Brandenburger Polizei, vertritt in der Gesprächsrunde die Sichtweise der Polizeiarbeit und der Politikberatung; er wirkte mehrere Jahre in der Arbeitsgruppe „Terrorismus“ des Europäischen Rats mit. Moderiert und organisiert wird die Diskussion durch die Medienwissenschaftler Jens Eder und Chris Wahl, beide Professoren der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Die Podiumsdiskussion bildet zugleich den Auftakt zur neuen Debattenreihe in medias res, einer gemeinschaftlichen Veranstaltung der SLB Potsdam und des in Potsdam ansässigen Brandenburgischen Zentrums für Medienwissenschaften (ZeM). Sie wird künftig in regelmäßigen Abständen stattfinden und der Öffentlichkeit aktuelle Perspektiven der Medienwissenschaft zugänglich machen.

Der Eintritt ist frei.


November 2017

SEMINAR: Aktuelle Positionen der Medienwissenschaft
Dr. Tobias Conradi, ZeM

Termine
Fr, 10.11., 13:00 - 17:00 Uhr
Do, 14.12., 13:00 - 17:00 Uhr


Ort
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Hermann-Elflein-Straße 18
14467 Potsdam


Während der Promotion verläuft ein Großteil des Forschungsprozesses individuell am heimischen Schreibtisch. Zwar bieten Kolloquien und Tagungen die Möglichkeit, Ergebnisse und Thesen der eigenen Forschung im Austausch mit anderen Wissenschaftler*innen zu diskutieren, gerade in den Geisteswissenschaften ist Promovieren aber meist ein einsames Geschäft. Neben dem Verfassen eigener Texte und Vorträge, der Durchführung von Seminaren und der universitären Selbstverwaltung kommt der Austausch über die eigene Lektürepraxis häufig zu kurz. Der Workshop will hier Abhilfe schaffen: In einer kollegialen Atmosphäre sollen die Kenntnisse und Interessen von Promovierenden gebündelt und aktuelle Positionen der Medienwissenschaften diskutiert werden. Getreu dem Motto Bring your own Theories (BYOT) sind alle Promovierenden der am ZeM Brandenburg beteiligten Institutionen eingeladen, Text- und Materialvorschläge einzubringen, mit denen sie sich in ihren Projekten und ihrem Forschungsalltag beschäftigen. Dabei sollen weniger die individuellen Projekte, als vielmehr der Blick auf Konjunkturen im Feld der Medientheorie und Medienkulturwissenschaft im Zentrum stehen. Der Workshop soll auf diese Weise zur sicheren Verortung im Feld beitragen, den gemeinsamen Austausch fördern, eine Vielzahl medienwissenschaftlicher Ansätze und Gegenstände in Dialog bringen und zur stärkeren Vernetzung der in Brandenburg promovierenden Medienwissenschaftler*innen einladen.
Herzlich eingeladen sind alle Promovierenden der Brandenburgischen Medienwissenschaftsstudiengänge. Bei Interesse kann der Workshop auch von fortgeschrittenen Studierenden der Masterstudiengänge besucht werden. Anmeldung: mail@zem-brandenburg.de



KOLLOQUIUM: Übersicht Forschungs- und Doktorandenkolloquium im WS 2017/18

Das medienwissenschaftliche Forschungskolloquium bietet Promovierenden und Post-Docs die Möglichkeit, ihre aktuellen Promotions- und Forschungsprojekte zu präsentieren und im kollegialen Rahmen zu diskutieren.
Folgende Termine und Vortragende sind für das Wintersemester 2017/18 geplant:
Fr, 17.11., 10:00 - 13:00 Uhr: Annegret Zettl, Lisa Andergassen
Fr, 15.12., 10:00 - 13:00 Uhr: Kim Albrecht, Sarah Maske
Fr, 12.01., 10:00 - 13:00 Uhr: Zeynep Akbal, Florian Goldmann
Fr, 02.02., 10:00 - 13:00 Uhr: Dr. Anke Steinborn, Sibylle Schulz
Fr, 09.02., 10:00 - 13:00 Uhr: Dr. Lea Wohl von Haselberg, Dr. Natasha Poljakowa


Ort
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Hermann-Elflein-Straße 18
14467 Potsdam


Annegret Zettl (Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF): Körperinszenierungen von Soldatinnen und Partisaninnen im sowjetischen Kriegsfilm
Während der männliche soldatische Körper in der Körpertheorie ausgiebig erforscht wurde, wurden bisher kaum Untersuchungen zur Darstellung des weiblichen soldatischen Körpers vorgenommen. Dabei spielt die Inszenierung weiblicher Kriegsteilnehmerinnen im frühen russischen bzw. im nachfolgenden sowjetischen Kriegsfilm eine zentrale Rolle, um ein - sich von anderen europäischen Armeen abhebendes - positives Image der Armee zu konstruieren. Dafür nehmen die im Film dargestellten Soldatinnen häufig eine symbolische Funktion ein. Als Symbolfiguren vereinen sie Pazifismus und Wehrhaftigkeit - unabhängig davon, ob sie in einer kombattanten oder nicht-kombattanten Mission dargestellt werden. Während des Zweiten Weltkrieges wurde eine weitere weibliche Mittelpunktfigur etabliert, die als Partisanen-Märtyrerin eine Allegorie auf die „Mutter Heimat“ bildete, die den männlichen Aggressoren aus dem Westen entgegengesetzt wurde. Abhängig von ihrer Propagandafunktion wurden die dargestellten Frauen mit unterschiedlichen Graden von „Verletzungsmacht“ und „Verletzungsoffenheit“ ausgestattet. Um diese filmisch abzubilden und die Frauenfiguren sichtbar von ihren im Film dargestellten männlichen Kameraden abzugrenzen, wurden unterschiedliche Techniken zur Inszenierung des weiblichen Körpers angewandt. Das reicht von der Wahl des Kostüms und Maske, der Cadrage, der Lichtsetzung, dem Schnitt bis zur Schauspielführung und Rollenbesetzung. In dem Vortrag werden diese Techniken und ihre jeweilige Erzählfunktion vorgestellt, außerdem wird thematisiert, welchen Veränderungen die Darstellung des weiblichen soldatischen Körpers bei politischen Richtungswechseln unterlag und wie die Filmzensur auf Versuche, etablierte Darstellungstechniken zu unterlaufen, reagierte.

Lisa Andergassen (FH Potsdam): „Realitätseffekte“ - Gesten der Authentifizierung (digitaler) fotografischer Bildproduktion
Das Aufkommen digitaler Technologien hat das Verhältnis zwischen Medien und Realität verändert. Die Fotografie, deren Wirklichkeitsversprechen an ihre Materialität geknüpft war, schien neu definiert werden zu müssen. Die daraus resultierende Ausrufung der Postfotografischen Ära, war dabei nicht nur eine Abgrenzungsgeste, sondern zeugte von Versprechen und Ängsten, die allgemein mit den sogenannten „Neuen Medien“ verknüpft waren und nicht weniger als eine historische Zäsur einzuläuten schienen. Die Scheidung von Fotografie und „Post-Fotografie“ wird hier als Marker dieser Zäsur verstanden und exemplarisch verhandelt. Satt Setzungen wie digital/analog als absolut anzunehmen, wird der fotografische Wirklichkeitsbezug als etwas definiert, das nie stabil war, sondern vielmehr aus spezifischen Gesten der Authentifizierung resultiert, die bestimmte Realitätseffekte generieren. Die Effekte sagen so weniger über eine wie auch immer geartete Realität aus, als etwas über die jeweiligen medialen Bedingtheitsgefüge, wie anhand konkreter (historischer) Beispiele dargelegt wird. Dabei wird nicht über einen medienontologischen Vergleich argumentiert, sondern eine epistemologische Definition des fotografischen Wirklichkeitsbezugs versucht. Das Kapitel, das während des Kolloquiums vorgestellt werden soll, zeichnet den Diskurs nach, der mit dem Aufkommen der digitalen Techniken begann und zu einem Zerfallen der Welt in analog und digital führte, die mit Charakteristika besetzt wurden, welche zu binären Begriffspaaren führten wie Neu/Alt, Materiell/Immateriell oder eben analog/digital. Da die Begriffe jeweils nur vor der Folie des Anderen funktionieren, werden die komplementären Paare hier in ihrer (diskursiven) Relationalität beschrieben.


GASTVORTRAG: Futility, Futurity, and Junk: Thoughts on the Theory and Practice of Computer Game Archiving
Ken McAllister, Judd Ruggill

Zeit
Mi, 15.11., 17:00 - 19:00 Uhr


Ort
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Hermann-Elflein-Straße 18
14467 Potsdam


Computer game archives are repositories and incubators. In the ways they acquire, store, and document the game industry, computer game archives become, as poet Ander Monson writes, “letters to a future lover”—each artifact in the collection a communiqué to scholars whose attentions and affections are only yet nascent. In an archival context, each artifact is also a modest cultural experiment, the results of which—in the marketplace, in fandom, and in scholarship—signify how particular playful compositions resonate (directly and indirectly) with players. In way, every game, no matter how successful or distinctive, is a map and metric for the ways people play together and alone. Similarly, computer game archives become the future’s stories about (and transmutations of) the past, reservoirs for work yet to be done about work that has already been completed. To archive computer games, then, is also to ensure the vitality of games to come, for it is only by recollecting history that future understandings and innovations become possible. At the same time, computer game archiving is a silly little fart of a pursuit. The medium is as trivial, worthless, and stupid as it is important, invaluable, and deep. It also effuses an astonishing breadth of materiality, textuality, and effect, resulting in a profound pullulation of play that overwhelms even the most serious attempts at capture and categorization. In this presentation, we will explore these competing themes of import and futility via our experiences over the last two decades building and managing one of the largest research archives in the world for computer games. We will engage with questions of archival theory and practice (including the mechanisms involved in collecting, safeguarding, storing, and making accessible games and their histories), and sketch out how the act of play so important to games themselves may be usefully designed into the process of the archival act.

Ken McAllister and Judd Ruggill co-founded and co-direct the Learning Games Initiative Research Archive, which contains roughly 250,000 game related artifacts. They also have day jobs at the University of Arizona: Ken is Associate Dean of Research and Program Innovation in the College of Humanities, and Judd is Department Head of Public and Applied Humanities.
Anmeldung: mail@zem-brandenburg.de


WEITERE MELDUNGEN
Das ZeM begrüßt zwei Visiting Scholars aus der Türkei.
Ab dem 1. November bzw. 1. Dezember 2017 werden zwei türkische Medienwissenschaftler*innen für 12 Monate ihre Forschung im ZeM aufnehmen. Die Einrichtung dieses Visiting Fellowship reagiert auf die anhaltenden Repressionen, die sich nach dem gescheiterten Putschversuch 2016 in der Türkei besonders gegen Akademiker*innen des Landes wenden. Der seitdem verhängte Ausnahmezustand ermöglicht es der Regierung weiterhin ohne Verfahren und in großem Stil Lehrende, Forscher*innen, Professor*innen und Dekane aller Fachbereiche zu entlassen und ihnen die Ausreise ins Ausland zu verwehren. Zahlreiche Verhaftungen angeblicher Gülenanhänger*innen verbreiten ein Klima der Einschüchterung und der existentiellen Bedrohung. Systematisch werden die Freiheit der Lehre, die Lernfreiheit sowie die Forschungsfreiheit an den Hochschulen zerstört. Hinzu kommt die Isolation von der internationalen akademischen Gemeinschaft. Das radikale Vorgehen von Seiten der Regierung gegen freie Forschung und Lehre zeigte sich besonders deutlich bei der Verfolgung der Unterzeichner*innen der Petition „Academics for Peace“, welche sich 2016 für den Friedensprozess in den östlichen Kurdengebieten einsetzten. Gezielt wurden und werden Akademiker*innen vom Dienst suspendiert und leitende Positionen in Forschung und Lehre neu besetzt, um ein homogenes, regierungstreues Klima zu erzeugen.
Das Visiting Fellowship des ZeM versteht sich als einen Beitrag, Freiräume für eine kritische Forschung zu öffnen und staatliche Autorität herauszufordern - und das nicht nur mit Blick auf die Türkei. Weltweit sind Universitäten sowie unterschiedlichste Forschungseinrichtungen durch staatliche Repressionen und ein wissenschaftsfeindliches Klima betroffen. Um dem entgegenzuwirken, sieht sich die akademische Gemeinschaft zunehmend vor die Herausforderung gestellt, Räume und Netzwerke für Zusammenarbeit und Kommunikation zu schaffen. Innerhalb der nächsten 12 Monate wird es den beiden Visiting Scholars möglich sein, vor Ort in Potsdam ihre Forschung und Arbeit in geschützter Weise weiterzuführen.


Das ZeM ist für den 6. Potsdamer Kongresspreis 2017 in der Kategorie Außergewöhnliche/Innovative Veranstaltung nominiert!
Das ZeM hat im Jahr 2016 erfolgreich die Konferenz des NECS European Network for Cinema and Media Studies ausgerichtet. Das NECS ist die bedeutendste europäische Fachorganisation für Film- und Medienwissenschaften, deren Konferenz alljährlich mit dem Ziel stattfindet, Wissenschaftler*innen der Film- und Medienwissenschaften zum Austausch zusammenzubringen. Unter dem Titel „in/between cultures of connectivity“ bot die Konferenz 2016 einen kritischen Blick auf das Vermögen, die Widersprüche, Notwendigkeiten sowie Grenzen von Verbundenheit in einer technologischen Kultur. Im Mittelpunkt stand dabei die Divergenz zwischen wachsenden Tendenzen der Abgrenzung und Ausschließung im sozialen und politischen Feld und dem gleichzeitig omnipräsenten Versprechen von Verbundenheit/Verbindung. Mit über 500 Teilnehmer*innen aus aller Welt war die Konferenz nicht nur ein Raum des regen Austausches, sondern feierte gleichzeitig das zehnjährige Jubiläum des NECS. Das ZeM freut sich sehr über die Nominierung für den Potsdamer Kongresspreis!

Dr. Natasha Poljakowa seit Oktober 2017 als Gastwissenschaftlerin am ZeM
Wir freuen uns, Dr. Natasha Poljakowa (Royal Holloway, London) als zweite Gastwissenschaftlerin am ZeM begrüßen zu dürfen. Von Oktober 2017 bis März 2018 wird sie ihre Forschungen zu den deutsch-russischen Filmbeziehungen weiterführen.
Frau Poljakowa ist Filmhistorikerin mit Schwerpunkt auf dem deutschen und sowjetischen Kino und wird ihren Aufenthalt vor allem dazu nutzen, die zahlreichen Archive in Berlin und Brandenburg zu besuchen. Aktuell arbeitet sie an einer Publikation über die Distribution, Zensur und Rezeption deutscher und österreichischer Filme in den 1920er Jahren in der Sowjetunion. Im ZeM wird Frau Poljakowa mit verschiedenen Veranstaltungen vor allem zum ZeM-Forschungsschwerpunkt Mediengeschichte und Erinnerungskultur beitragen. Zusätzlich forscht sie in Zusammenarbeit mit ZeM-Stipendiat Alexander Zöller zur Geschichte der Beutefilme im Staatlichen Russischen Filmarchiv Gosfilmofond und der Rekonstruktion des Katalogs zum Reichsfilmarchiv.


ZeM-Finishing Grants - Ausschreibung für drei Abschlussstipendien am ZeM
Beginn: 01.01.2018
Das ZeM schreibt aktuell drei Abschlussstipendien für 2018 aus. Mit dem Stipendium soll die Abschlussphase einer Promotion unterstützt werden. Die maximale Förderdauer beträgt 12 Monate. Eine regelmäßige Teilnahme und aktive Mitwirkung an den Veranstaltungen des ZeM wird erwartet. Das geförderte Promotionsvorhaben muss an einer Hochschule des Landes Brandenburg zugelassen sein. Die geförderten Projekte müssen einen deutlichen Bezug zu mindestens einem der folgenden
Forschungsfelder aufweisen:
a) Medienästhetik und künstlicher Praxis
b) Mediengeschichte und Erinnerungskultur
c) Digitalizität und Materialität der Medien
d) Mediennarration und Mediengebrauch
Voraussetzung für die Bewerbung für ein Stipendium ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium und der glaubhafte Nachweis, dass die Promotion innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden kann. Bewerbungen mit dem Exposé des Promotions-Projektes von max. 10 Seiten, einem 15 bis 20-seitigen Auszug aus dem Manuskript der Promotion sowie Angaben darüber, was in diesem abschließenden Jahr noch zu bewerkstelligen ist, Curriculum Vitae, Abschlusszeugnissen und ggf. einem Schriftenverzeichnis sind per E-Mail (gesammelt in einer pdf-Datei) bis zum 30.11.2017 (Posteingang) zu richten an: mail@zem-brandenburg.de