29. Juni 26
Ort
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Hermann-Elflein-Straße 18
14467 Potsdam
ZeM LECTURE „Non-binäres Erzählen: Hybrider Dokumentarfilm am Beispiel von ‚ANIMA – die Kleider meines Vaters'“
Mit Uli Decker, der Regisseurin des Films „ANIMA – die Kleider meines Vaters“. Mit einer Filmsichtung vor dem Vortrag.
Wie verhält sich eine filmische Form, wenn das Sujet selbst jenseits binärer Kategorien existiert? Inwiefern kann hybride Dokumentarfilmästhetik nicht bloß stilistisches Mittel, sondern strukturelle Notwendigkeit sein – wenn Inhalt und Form in ein konstitutives Wechselverhältnis treten.

© Flare Film, Privatarchiv Familie Decker
Am Beispiel von „ANIMA – die Kleider meines Vaters“ wird nachvollzogen, wie das Nicht-Einordenbare – von Identität, Erinnerung und Körper – eine Filmsprache hervorbringt, die zwischen Dokumentation, Essay, Cartoon und inszenierter Fiktion oszilliert. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Welche erzählerischen Strategien ermöglichen es, Uneindeutigkeit nicht aufzulösen, sondern produktiv zu halten? Und wo liegen die Grenzen des Dokumentarischen, wenn das Gezeigte selbst die Kategorien unterläuft, mit denen wir es zu fassen versuchen?
Die Veranstaltung versteht sich als Einladung zur Diskussion über Formfindung als politischen und poetischen Akt.
Programm
16:00–18:00 Uhr — Filmsichtung: „ANIMA – die Kleider meines Vaters“
18:00–20:00 Uhr — Vortrag und Gespräch
Wir bitten um vorherige Anmeldung unter .
Eine Veranstaltung des ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften.



