Prof. Dr. Daniel Illger
Forschungsschwerpunkte
Fantastische Genres in audiovisuellen Medien; Ästhetiktheorie; Theologie und Populärkultur
Kurzbiografie
Daniel Illger studierte Filmwissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Philosophie in Berlin und Münster. Von 2007 bis 2010 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“ der Freien Universität Berlin und von 2011 bis 2014 Projektkoordinator am ebenfalls hier angesiedelten Exzellenzcluster „Languages of Emotion“. Nach drei Jahren als freier Schriftsteller in Zürich – während dieser Zeit erschien bei Klett-Cotta die Skargat–Trilogie – hat er von 2017 bis 2019 an der Kollegforschungsgruppe „Cinepoetics – Poetologien audiovisueller Bilder“ gearbeitet. Seit 2022 ist er Professor für Populäre Kulturen an der Europa-Universität Viadrina. Er hat zu den Stadtinszenierungen des italienischen Nachkriegskinos promoviert und mit einer Studie zum Fantasy-Modus im Videospiel habilitiert und ist Mitherausgeber der Schriftenreihe Pop: Kultur | Medien | Ästhetik, die bei Rombach Wissenschaft in der Nomos Verlagsgesellschaft erscheint. Gegenwärtig arbeitet er an einer Reihe von Essays zu spekulativer Theologie und Populärkultur, die bei Matthes & Seitz erscheinen sollen.
Publikationen
Heim-Suchungen. Stadt und Geschichtlichkeit im italienischen Nachkriegskino (Berlin 2009);
Filmische Seitenblicke. Cinepoetische Exkursionen ins Kino von 1968 (Mitherausgeber, Berlin/Boston 2018);
Grüne Sonnen. Poetik und Politik der Fantasy am Medium Videospiel (Berlin/Boston 2020);
Kosmische Angst (Berlin 2021).
Hier gelangen Sie zur Personenseite von Prof. Dr. Daniel Illger auf der Webseite der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).



