Logo ZEM
Logo Zusatz
Logo ZEM
Menu Icon
  • ZeM
    • Akteur*innen
    • Hochschulen
    • Mitgliedschaft und Förderung
  • Veranstaltungen
  • Forschung
    • Aktuelle Projekte
    • Abgeschlossene Projekte
    • SENSING (abgeschlossen)
  • Publikationen
    • ZeM-Reihen
    • ZeM-geförderte Publikationen
  • DE
  • EN
Suche
Di.
11. Juli 17
18.00 - 19.30 Uhr

Ort

ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Hermann-Elflein-Str. 18
14467 Potsdam

Temporalität und Algorithmus – Zur Zeitlichkeit digitaler Kulturen und der Zukunft des Straßenverkehrs

Als definitorisches Charakteristikum digitaler Kulturen werden oft Algorithmen herangezogen. Doch damit wird die Mikrotemporalität der automatisierten Entscheidungsprozesse nicht erfasst, die entscheiden, wer mit wem verbunden und wer von wem getrennt ist, also eine neue Form der Machtausübung darstellen. Der Vortrag kontrastiert Algorithmen und Mikroentscheidungen, um zu einer Beschreibungssprache für die Zeitlichkeit digitaler Kulturen zu gelangen, die einerseits der angewandten Technik gerecht wird und andererseits ihre Verquickung mit dem Sozialen berücksichtigt. Anhand des Beispiels selbstfahrender Autos kann so eine Perspektive auf die Autonomie digitaler Entscheidungsfindung entwickelt werden.

KOORDINATION
Dr. Tobias Conradi, ZeM

Personen

Florian Sprenger ist Juniorprofessor für Medienkulturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Zu seinen Arbeitsfeldern zählen die technologischen Bedingungen digitaler Kulturen vom Internet der Dinge bis zu den Snowden-Enthüllungen, die Geschichte künstlicher Environments und ihre Epistemologien des Umgebens, die Faszinationsgeschichte der Elektrizität sowie die Geschichte der Zukunft. Aktuelle Veröffentlichungen: Politik der Mikroentscheidung. Edward Snowden, Netzneutralität und die Architekturen des Internets. Meson Press, Lüneburg 2015; (mit Christoph Engemann) Internet der Dinge. Über smarte Objekte, intelligente Umgebungen und die technische Durchdringung der Welt. Transcript, Bielefeld 2015; Medien des Immediaten. Elektrizität, Telegraphie, McLuhan. Kadmos, Berlin 2012.

Tobias Conradi ist Postdoktorand am ZeM Brandenburg. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt ›Kulturtechnik Unternehmensplanspiel‹ an der HBK Braunschweig sowie am DFG-Graduiertenkolleg ›Automatismen‹ an der Universität Paderborn. Seine Forschungsschwerpunkte sind Diskurstheorie, Repräsentationspolitiken und der Zusammenhang von Krise, Kritik und Entscheidung. Letzte Veröffentlichungen: Breaking News. Automatismen in der Repräsentation von Krisen- und Katastrophenereignissen (Paderborn 2015), zusammen mit Rolf F. Nohr und Florian Hoof (Hrsg.): Medien der Entscheidung (Münster 2016, im Erscheinen).

Kontakt / Anfahrt

ZeM – Brandenburgisches Zentrum
für Medienwissenschaften

Hermann-Elflein-Str. 18
14467 Potsdam

Ansprechpartner*innen in der Geschäftsstelle

Dr. Michael Ufer

Telefon +49(0)3 31 / 81 32 81-68

Saskia Jaretzke

Telefon +49(0)3 31 / 81 32 81-70

Newsletter
Ich möchte den ZeM-Newsletter abonnieren
ZEM beteiligte Hochschulen
logo-viadrina logo-fh-potsdam
logo-filmuni-babelsberg logo-uni-potsdam
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

Hinweis

Wir verwenden Cookies, die zu anonymen Statistikzwecken genutzt werden. Sie können dieser Nutzung hier widersprechen. Weiteres erfahren Sie unter Datenschutz.

Hinweis gelesen und akzeptiert  X